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Fakten statt Vorurteile

Menschen mit Epilepsie haben nicht häufiger Arbeitsunfälle als andere Mitarbeiter. Dies gilt für gewerblich-technische Berufe und auch für Berufe im Dienstleistungssektor.

Menschen mit Epilepsie fehlen krankheitsbedingt nicht häufiger am Arbeitsplatz als Arbeitnehmer ohne Epilepsie.

Dies belegen Untersuchungen des Chemiekonzerns BASF und des Berufsbildungswerks Bethel zu anfallsbedingten Fehlzeiten und zur Unfallhäufigkeit.
Menschen mit Epilepsie weisen die gleiche Spannbreite an Intelligenz, Geschicklichkeit und Belastbarkeit auf, wie alle anderen Menschen auch.
Einschränkungen ergeben sich lediglich durch Symptome während eines Anfalls und gegebenenfalls zusätzlichen Erkrankungen.

Etwa 70% aller Menschen mit Epilepsie sind heute aufgrund moderner Therapien und antiepileptischer Medikamente anfallsfrei.
Menschen mit Epilepsie besitzen häufig eine hohe Motivation. Sie verhalten sich an ihrem Arbeitsplatz umsichtig und diszipliniert, weil sie sich ihres Gefährdungspotentials bewusst sind.

Bei der Einstellung berät Sie der Integrationsfachdienst über begleitende Hilfen und finanzielle Unterstützung. Für die Beantragung dieser Unterstützung ist ein Schwerbehindertenausweis erforderlich.