Epilepsieprojekt 2007 – 2010
Sie befinden sich hier: Epilepsieprojekt 2007 – 2010 > Fakten zum Projekt

Netzwerkpartner sind

  • Kliniken (Epilepsiezentren)
  • Schwerpunktambulanzen   
  • niedergelassene Ärztinnen / Ärzte 
  • Schulen
  • Agenturen für Arbeit  
  • Kammern und Innungen 
  • Betriebe der freien Wirtschaft 
  • Selbsthilfegruppen  
  • Integrationsfachdienste
  • Epilepsieberatungsstellen  

Projektlaufzeit

3 Jahre
1. März 2007 - 28. Februar 2010


Finanziert

wird das Projekt vom
Bundesministerium für
Arbeit und Soziales
aus Mitteln des
Schwerbehinderten-
abgabe-Fonds

Ziel des Projekts

ist es, ein Netzwerk zur Unterstützung junger Menschen mit Epilepsie in den Bundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Bayern aufzubauen.

Dieses soll junge Menschen mit Epilepsie und einer zusätzlichen (Lern-) Beeinträchtigung bzw. (Lern-) Behinderung einen Weg in Ausbildung und Arbeit möglich machen.


Umgesetzt wird dies durch

  • offensive Berufsorientierung und Beratung. Dadurch werden Hemmnisse und Hürden abgebaut, so dass die Epilepsie bei der Berufswahl keine unüberwindliche Barriere darstellt.
  • die Verzahnung der medizinischen und neuropsychologischen Diagnostik mit der beruflichen Leistungstestung zur Unterstützung bei der Berufswahl.
  • die Schaffung von Möglichkeiten für betriebliche und außerbetriebliche Ausbildung.
  • das Angebot von Aufklärungs- und Fortbildungsmaßnahmen für die jungen Menschen mit Epilepsie, ihre Angehörigen, die abgebenden Schulen, Ausbildungsteams und Betriebe, um den Eingliederungsprozess in Ausbildung bzw. Arbeit zu erleichtern.
  • Epilepsie-spezifische Schulungsprogramme während der Ausbildung, um die  Selbsthilfe und Eigeninitiative der jungen Menschen zu verbessern.
  • gezieltes betriebliches Vermittlungscoaching und ein spezifisches Bewerbungstraining, um einen guten Übergang von der Ausbildung in Arbeit zu gewährleisten.

Projektbeirat

Begleitet wird das Projekt von einem Projektbeirat

Der Projektbeirat hat die Aufgabe, die Umsetzung der Maßnahmen des Projekts konstruktiv-kritisch zu begleiten. Die Beiratsmitglieder sollen insbesondere im Rahmen der jährlichen Treffen den Projektfortschritt und die Projektergebnisse bewerten und aus ihrer jeweiligen Perspektive Anregungen für eine Optimierung geben. Außerdem sollen sie das Knüpfen von Kontakten zu externen Experten unterstützen. Darüber hinaus soll der Beirat den Transfer und die Sicherung der Ergebnisse unterstützen und nach Möglichkeit konkrete Vorschläge dazu einbringen.

Folgende Institutionen sind im Projektbeirat vertreten:

  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales
  • Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Baden-Württemberg
  • Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Referat Sonderschulen, Baden-Württemberg
  • Ein Epileptologe, der Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie ist
  • Handwerkskammer Region Stuttgart
  • IHK Region Stuttgart Bezirkskammer Rems-Murr, Referat Berufsbildung
  • FA Robert Bosch GmbH
  • Bodelschwinghsche Anstalten Bethel
  • VDK-Landesgeschäftsstelle
  • Selbsthilfegruppe der Angehörigen Anfallskranker Kinder und Jugendlicher
  • Epilepsie-Selbsthilfegruppen Landesverband Baden-Württemberg