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Ist Analsex gesundheitsschädlich?

Analsex ist eher ein Tabuthema und wird vor allem von homosexuellen Paaren ausprobiert. Aber auch immer mehr heterosexuelle Paare erfahren, dass Analsex durchaus erregend sein kann, denn bei Männern wird der G-Punkt an der Prostata berührt. Bei Frauen ist zusätzlich die Stimulation der Vagina oder der Klitoris notwendig, damit der Analsex als anregend empfunden wird. Aber sind mit dem Analsex auch andere gesundheitliche Risiken verbunden? Eines vorab: Der normale Analsex der meisten Menschen verursacht keine gesundheitlichen Probleme. Was Sie in einschlägigen Filmen sehen, entspricht nicht der Normalität und ist reinste Fantasie. Extreme Praktiken beim Analsex sind riskant und haben ein hohes Verletzungsrisiko zur Folge.

Bitte immer mit Kondom

Analsex ist nicht ganz ohne Risiko. Weil es bei Analsex zu minimalen Verletzungen des Schließmuskels und zu Rissen in der Haut kommen kann, ist diese Art des Geschlechtsverkehrs der Hauptinfektionsweg für Aids und Hepatitis, die sich besonders in der Schwulen-Szene ausgebreitet haben. Auch die Übertragung von HPV-Viren ist möglich. Deshalb sollten Sie beim Analsex immer auf die Verwendung eines Kondoms bestehen, nicht nur bei wechselenden Geschlechtspartnern. Wird der Schließmuskel am After überdehnt, kann es zu Fissuren und blutenden Hämorrhoiden kommen oder gar zu einer Perforation der Darmwand, wenn sehr grob vorgegangen wird. Schlecht heilende Wunden am Darmausgang lassen auf eine sexuell übertragbare Krankheit schließen, die sich eingenistet hat. Auch bakterielle Infektionen von Harnblase Vagina sind möglich, weil bei Analsex vermehrt Darmbakterien in den Intimbereich gelangen. Sie müssen jedoch keine Angst haben, dass beim Analverkehr Kot austritt. Normalerweise befindet sich dieser nicht direkt hinter dem Schließmuskel. Durch die Überdehnung des Schließmuskels ist auch eine vorübergehende fäkale Inkontinenz am Darmausgang möglich, die nicht immer wieder vollständig zurückgeht.

Das sollten Sie vor dem Analverkehr wissen

Der After sondert im Gegensatz zur Vagina keine Gleitflüssigkeit ab. Er bleibt trocken. Sie müssen eine Menge Gleitgel beim Analsex verwenden. Wegen der S-förmigen Krümmung des Darms können heftige Stöße lebensgefährlich sein. Der Darm zieht verwendete Analspielzeuge nach oben. Das bedeutet, dass diese im Darm verschwinden können. Verwenden Sie deshalb nur geeignete Analspielzeuge. Je größer der eingeführte Gegenstand ist, umso langsamer sollte er einführt und bewegt werden.

So klappt der Analsex

Beide Partner müssen sich mit dem Analsex wohlfühlen. Es sollte nicht darum gehen, einen Partner zu erniedrigen. Bei Schmerzen muss der Analsex sofort abgebrochen werden. Es ist wichtig, behutsam vorzugehen und den Schließmuskel zuerst vorsichtig mit dem Finger leicht zu drücken. Der passive Partner sollte sich entspannen und tief in den Muskel hin einatmen. Dann schlüpft der Finger fast wie von selbst in den After. Lassen Sie alle Muskeln locker. Eine leichte Bewegung des Beckens entspannt die Muskeln zusätzlich. Ein leichter Schmerz ist bei der Penetration möglich. Von Vorteil sind die Hündchen-Stellung oder wenn der passive Partner beim Analsex die Knie an die Brust zieht. Der Enddarm, der in einer S-Kurve verläuft, wird dann gedehnt. Normalerweise befindet sich im Analkanal kein Darminhalt. Verspüren Sie schon das Bedürfnis nach Stuhlgang, sollten Sie die Abwarten und die Analregion danach gründlich reinigen. Um eine harte und langanhaltende Erektion zu erreichen, um Analsex explosiv zu machen, könnten Sie versuchen, Potenzpillen wie Malegra 100 zu kaufen.

Herzrasen

In vielen Fällen geht ein Herzinfarkt oftmals mit Herzrasen voran. Allerdings deutet das Herzrasen nicht zwingend auf einen Herzinfarkt hin. Im Gegenteil, meist ist die Ursache harmlos und wurde durch Stress ausgelöst. In der Fachsprache wird das Herzrasen „Tachykardie“ genannt und macht sich durch schnelles Herzklopfen, welches bis in den Hals zu spüren ist, bemerkbar.

Liegt der Puls der jeweiligen Person, dauerhaft sowie über einen längeren Zeitraum, bei Schlägen über 100 pro Minute, so sollte ein Arzt aufgesucht werden. Dieser wird dann verschiedene Untersuchungen durchführen um eine ernsthafte Erkrankung oder im schlimmsten Falle einen Herzinfarkt ausschließen zu können. Ebenso ist ein Pulsschlag von über 120 Schlägen pro Minute sehr bedrohlich. Liegt der Herzschlag über 150 Schlägen, so liegt eine ausgeprägte Tachykardie vor und muss dringend ärztlich behandelt werden.

Mögliche Ursachen

Durch Sport, viel Stress oder durch viel Freude kann der Puls in die Höhe schießen. Setzt das Herzrasen jedoch ohne erkennbaren Grund ein, so besteht ein lebensgefährlicher Zustand. Bei Kindern liegt der Pulsschlag bei zirka 100 Schlägen pro Minute und ist meist kein Grund zur Sorge. Mit steigendem Alter nimmt die Herzfrequenz ab. Eine Sinustachykardie entsteht durch starke Angst- oder Panikattacken. Der Sinusknoten befindet sich im rechten Vorhof. Bluthochdruck, auch als Hypertonie bezeichnet, kann den Herzschlag beschleunigen. Häufig ist das Herzjagen auf Herzrythmusstörung zurück zu führen. Aber auch eine Überfunktion der Schilddrüse verstärkt das Herzklopfen. Auch durch eine Blutarmut ist es möglich, dass diese Symptome auftreten.

Der Notfall

Vergeht das Herzrasen nicht von alleine, so sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Atemnot, Kurzatmigkeit und ein enges und beklemmendes Gefühl in der Brust sind Anzeichen auf einen akuten Notfall und kann auf einen Herzinfarkt hindeuten. Treten dazu noch Schmerzen in der Brust, Atemnot sowie Bewusstlosigkeit ein, so besteht äußerste Lebensgefahr. Es darf keine Zeit verschwendet werden. Hier herrscht Lebensgefahr.

Behandlungsmethoden bei gutartigem Herzrasen

Meist kann die betroffene Person den Herzschlag durch verschiedene Methoden selbst beeinflussen. Oft entsteht es durch Stresssituationen oder Angstzuständen. Tief ein- und ausatmen, oftmals regeneriert sich das Herz dadurch wieder von selbst. Auf Zigaretten und Kaffee sollte, wenn möglich verzichtet werden. Da dieser den Herzschlag und den Blutdruck ansteigen lässt. Der Hauptgrund für das Herzrasen ist und bleibt akuter Stress. Gezielte Entspannungsmethoden eignen sich hervorragend um dem Ärger des Alltags sowie dem Herzrasen entgegen zu wirken.

Herzinfarkt Symptome

Oft werden Herzinfarkt Symptome durch die Betroffenen nicht mit der notwendigen Beachtung angesehen oder heruntergespielt. Dies kann selbstverständlich auch an den oft untypischen Zeichen sowie an mangelnder Information liegen. Es ist daher unerlässlich, bereits frühzeitig Informationen über Herzinfarkt Symptome einzuholen, um im Notfall entsprechend reagieren zu können. Die frühzeitige Reaktion auf Herzinfarkt Symptome erhöht die Wahrscheinlichkeit beträchtlich, einen solchen mit weniger Folgeerscheinungen zu überstehen.

Herzinfarkt Symptome: Darauf sollte geachtet werden

Patienten nehmen als wichtigste Herzinfarkt Symptome Schmerzen im Brustbereich wahr. Diese können mit unterschiedlicher Intensität wahrgenommen werden. Diese Schmerzen können von einem Engegefühl im gesamten Brustraum begleitet sein. Besonders häufig können bei Herzinfarkt Symptome die Schmerzen ausstrahlen. So beschreiben Patienten diese Schmerzen hinter dem Brustbein, in den Armen (häufiger linke Seite), im Bereich des Oberbauches und gelegentlich auch im Rücken. Eine Behandlung mit dem Spray von Nitroglyzerin bringt oft, im Gegensatz zu der Angina Pectoris, keine Linderung. Als Begleiterscheinung können Todesangst, Atemnot und Übelkeit auftreten. Die beschriebenen Herzinfarkt Symptome können bei Frauen oder auch bei jüngeren Betroffenen deutlich diffuser wahrgenommen werden. Bei dieser Personengruppe können Atemnot und allgemeine körperliche Schwäche die Vorboten eines Herzinfarktes darstellen. Alle Herzinfarkt Symptome sollten unbedingt zum Anlass genommen werden, ohne Verzögerung ein Krankenhaus aufzusuchen. In diesem Zusammenhang werden von den Patienten oft Bedenken geäußert, da die beobachteten Symptome durchaus auch harmlos sein können. Doch eine frühzeitige Abklärung der Ursachen kann lebensrettend sein.

Herzinfarkt – Folgen: Patienten nach Herzinfarkt mit dominierender Koronarspastik und eher geringer Koronarsklerose mit guter Ventrikelfunktion

Bei dieser Patientengruppe steht zunächst einmal die Dämpfung des Sympathikotonus (= Verschiebung des Gleichgewichts zugunsten des antriebsfördernden Teils des vegetativen Nervensystems) im Vordergrund, der für die Koronarspastik verantwortlich ist. In vielen Fällen muss sogar unter Umständen die gefäßerweiternde Medikation abgesetzt werden, zum Beispiel die ACE-Hemmer, von denen sonst bekannt ist, dass sie die Prognose nach Herzinfarkt verbessern (siehe auch Herzmittel)
Bei Patienten mit überhöhtem Sympathikus reizen gefäßerweiternde Medikamente bereits in kleiner Dosierung das sympathikotone System und führen über eine Steigerung der sympathikotonen Dysregulation zu einer vermehrten Koronarspastik.

Fatalerweise können bei einigen Patienten auch Betablocker zu einer Reizung des Sympathikus führen, statt diesen zu dämpfen.
Dann bleibt vom üblichen therapeutischen Arsenal nur wenig übrig. Dann ist die Physiotherapie gefragt und die ganzheitliche, naturheilkundliche Therapie, wie sie in spezieller Weise bei uns entwickelt wurde und bei diesem Patientenkreis durchgeführt wird. Insbesondere ist ein Phänomen zu beachten, das zu einer langanhaltenden Koronarspastik führt und das wir vor kurzem entdeckt haben.

Bei Patienten mit Koronarspastik versucht das vegetative Nervensystem die vom Herzen signalisierte Sauerstoffnot durch vermehrte Atmung über eine Sauerstoffanreicherung zu kompensieren.

Wir messen bei diesen Patienten Sauerstoffpartialdruckwerte von über 95mm/Hg.

Die vermehrte Atmung bewirkt aber gleichzeitig einen Abfall der Partialdruckwerte für Kohlensäure weit unter 35mm/Hg, was zu einer Alkalisierung im Blut führt, mit ph-Werten von über 7,5. Durch die Alkalisierung wird die Dissoziation der Kalzium-Ionen zurückgedrängt, was einen Mangel von Kalzium an den motorischen Endplatten der Gefäßmuskeln bewirkt, was einer Erregung der Gefäßmuskulatur und damit dem weiteren Spasmus Vorschub leistet.

Erst nach der Beseitigung der Alkalose kann der Spamus (= Verengung/Verkrampfung)nachlassen bzw. verschwindet die Alkalose nach medikamentöser Auflösung des Spasmus.

Eine Spasmolyse darf dabei nur mit kleinsten Mengen von gefäßerweiternden Medikamenten durchgeführt werden, weil hohe Dosierungen den Sympathikus weiter erhöhen können, was die Neigung zu einem Koronarspasmus erneut verstärkt.

Die Dilatation einer Koronarspastik mit Stentapplikation ist nur in ganz verzweifelten Fällen nötig und dann nicht zu umgehen.

Herzinfarkt – Folgen: Patienten mit autoallergischen Geschehen nach Herzinfarkt

Beim Herzinfarkt kommt es zum Untergang von großen Mengen an Herzzellen, die nicht in der natürlichen Form (Aphopotose) zugrunde gehen, d.h. immer kleiner werden und kleinschrumpfen, sondern in der Form, dass die Zellen zerfallen und damit dem Immunsystem das Zellinnere präsentieren. Das Immunsystem ist aber nur gewohnt die Zelloberfläche und damit die Außenantigene zu sehen und zu kennen. Bei der Präsentation des Inneren der Zellen findet das Immunsystem ihm bekannte Antigene und kann dagegen Antikörper entwickeln. Es bilden sich Antigen-Antikörper-Komplexe, die in bestimmten Körperbezirken mit feinen Gewebshäuten (Brustfell und Herzbeutel) stecken bleiben und Entzündungen verursachen. Es kommt zum Auftreten von Herzbeutelergüssen und Pleuraergüssen als entzündliche Reaktion des Körpers auf die Antigen-antikörperkomplexe.  

Damit führt der Organismus quasi einen Zweifrontenkrieg durch, einerseits ist der Herzinfarkt noch nicht endgültig überstanden, andererseits liegt zusätzlich ein rheumatisches Krankheitsbild vor. Es kommt zu einer verzögerten Rekonvaleszenz, was alleine schon an das sogenannte Dressler Syndrom nach Herzinfarkt denken lassen muss. Bei diesen Patienten muss die körperliche Rehabilitation weitgehend zurückgestellt werden, bis die Autoaggression beherrscht ist. Dies gelingt um so eher, je früher das Immunsystem geblendet wird!

Wir setzen kurzfristig Kortison in abfallenden Dosierungen ein. Die schnelle Intervention ist schon deswegen notwendig, weil nur die schnelle Reaktion garantiert, dass es nicht zur chronischen autoallergischen Erkrankung, vergleichbar einem rheumatischen Geschehen kommt. 

Erst nach der Therapie gehen die Pleura- und Pericardergüsse zurück. Dann kann die Rehabilitation gemäß der oben genannten Kriterien fortgeführt werden.

Sinn und Zweck dieser Seite

Dies ist keine medizinische Seite, sondern eine rein private Seite. Es ist die Seite eines Menschen, der sein ganzes Leben lang Angst vor Ärzten und Krankenhäusern hatte. Aber eines Menschen, der es geschafft hat diese Angst zu überwinden. Jedoch war dazu erst ein Herzinfarkt nötig. Damit es anderen Menschen in ähnlichen Situationen nicht so ergeht, versuche ich mit diesen Seiten zu schildern, wie es mir ergangen ist, wie ich die Angst besiegt habe und wie es einem bei einem Herzinfarkt und Krankenhausaufenthalt ergeht. Früher hatte ich panische Angst vor dem Krankenhaus. Heute sage ich: Es ist alles gar nicht so schlimm, wie man meint. Ich versuche zu schildern, wie mein Leben mit der Angst verlief, wie ich selbst darauf hinarbeitete diese Angst nach und nach zu verlieren und wie ich sie letztendlich verloren habe. Außerdem schildere ich, was für viele vielleicht wichtig ist, weil sie gerade davor Angst habe, wie es am Tag des Herzinfarktes im Krankenhaus ergangen ist und wie ich die, einige Wochen später folgende, Bypass Operation erlebe habe. Wenn diese Seite auch nur eine,m Menschen etwas Hilfe geben kann, hat sie ihren Zweck bereits erfüllt.  

Diese Seite ist noch im Aufbau! 

Alle Texte werden sich nochmal verändern und vieles genauer beschrieben. Die bisherigen Texte wurden kurz vor meiner Op geschrieben. Dafür war dann nicht soviel Zeit.

Herzinfarkt Symptome und Defibrillator-Einsatz

Sollte die Symptomatik auf Kammerflimmern oder -flattern beziehungsweise pulslose ventrikuläre Tachykardie hindeuten, wäre der Defibrillator das Mittel der Wahl. Beim Kammerflimmern wird der Herzmuskel unkontrolliert erregt, er “flattert” oder flimmert, was an einem Zucken in hoher Frequenz zu erkennen ist. Die sofortige Defibrillation sorgt dafür, dass die Muskeln wieder gleichzeitig erregt werden und in ihren gewohnten Rhythmus zurückfinden.

Hierzu gibt man der Person einen kurzen Stromstoß von 150 bis 200 Joule biphasisch. Sollte nur ein monophischer Defibrillator zur Verfügung stehen, werden als Spannung 360 Joule gewählt. Jede Minute ohne den Einsatz des Defibrillators verringert die Überlebenschance um zehn Prozent. Sollte kein Defibrillator in der Nähe sein, muss mit Herzdruckmassage und Beatmung gearbeitet werden. Bei einer Asystolie hingegen steht das Herz absolut still, es sind weder Puls noch Herzschlag messbar.

Hier wäre der Defibrillator völlig zwecklos beziehungsweise kontraproduktiv, auch wenn er in filmischen Arztserien in solchen Fällen verwendet wird (völlig falsch).

Einzige Hilfsmittel bis zum Eintreffen des Notarztes (Telefon: 112) sind die Herzdruckmassage und die Beatmung, der Arzt gibt dann Adrenalin.

Bewusste Gedanken stärken

Das Konzept des Bochumer Gesundheitstrainings entstand an der Ruhr-Universität Bochum in Zusammenarbeit der Fachbereiche Medizin und Psychologie. Die Arbeitsgruppe Vegetative Funktionen unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Walter Niesel und Dipl.- Psych. Erhard Beitel widmete sich seit 1982 der Entwicklung von Übungen, deren Ziel es ist, die Selbstheilungskräfte anzuregen und zu stärken. Grundlage hierfür ist die Annahme des engen Bezugs zwischen seelischem Befinden und den körperlichen Selbstheilungskräften. Dabei orientierte die Arbeitsgruppe ihre Forschung an fünf Punkten:

  • Entspannungstraining für den Alltagsstress
  • Infragestellen der eigenen Leistungsnormen
  • Psychologische Unterstützung bei Konfliktbewältigung, Beziehungsgestaltung und schwachem Selbstvertrauen
  • Förderung der Geselligkeit, Spiel und Freude sowie des körperlichen Wohlbefindens durch bewusste Ernährung und körperliche Bewegung
  • Offenes Befragen zu Lebensführung, -planung und –sinn

Nach langjährigen Anwendungen hat sich die folgende Trainingsgestaltung als die geeignetste erwiesen. Das Programm gliedert sich in 16 Themenbereiche, die in der angegebenen Reihenfolge aufgegriffen werden: Ort der Ruhe und Kraft, Lebensenergie, Vorsätze, Selbstvertrauen, Lebensfreude, Grundbedürfnisse, Ernährung – Bewegung – Schlaf, Abwehrsystem, Innerer Berater/ Innere Beraterin, Beziehungen, Kränkung, Konflikte, Krankheitsgewinn, Abschied – Tod – Neubeginn, Lebensweg sowie Lebensplanung. Diese Aspekte werden in wöchentlichen Treffen von ca. 2 Stunden Dauer (oder in Institutionen auch zweimal wöchentlich zu je 90 Minuten) bearbeitet. Die Teilnehmer der Gruppen zu neun bis zwölf Personen – in der Kleingruppe dann je drei Personen – sollten für die Dauer des Trainings nicht wechseln.

Als Techniken zum Erfassen der Erlebnisebenen dienen hierbei:

  • Autogenes Training
  • Imaginationsübungen (z. B. Malen)
  • Nonverbale Paar- und Gruppenübungen
  • Fragebögen
  • Aufgaben zur häuslichen Fortführung der Übungsansätze, nachfolgende Befragung in der Gruppe

Weitere Herzinfarkt Symptome bei Frauen

Da die Brustenge fehlt, werden die Symptome gerade bei jüngeren Frauen falsch oder zu spät gedeutet, was eine Ursache für die erhöhte Mortalitätsrate dieser Personengruppe ist. Die Behandlung wird zu spät aufgenommen, 45,2 Prozent der Frauen versterben daher am Herzinfarkt gegenüber 36,5 Prozent der männlichen Patienten.

Soziokulturelle Faktoren sind ebenso essenziell: Frauen verdrängen körperliche Warnzeichen eher, sie sind “tapfer” und halten durch, spotten auch gern über hypochondrische Männer, denen ihr “Gejammere” im Ernstfall das Leben retten kann. Der stumme Infarkt erzeugt überhaupt keine Herzinfarkt Symptome, gerade bei Frauen nicht, obgleich es diesen Fall auch unter Männern gibt. Hier wird der Infarkt erst per EKG festgestellt.

Patientinnen schildern Herzinfarkt Symptome anders als Männer; sie klagen über Stress und Ängste, reden aber nicht über körperliche Beschwerden. Ärzte können dadurch zu Fehldiagnosen verleitet werden und eher psychische Krankheiten für ursächlich halten. Das ist auch nicht völlig falsch, denn Stress löst eindeutig Herzbeschwerden aus. Wenn es aber um die akute Behandlung des Infarktes selbst geht, zählen Minuten und manchmal Sekunden, keine Psychotherapie.

Klinische Unterschiede zwischen Männern und Frauen bestehen in der Reaktion des Herzens auf erhöhten Blutdruck: Bei Männern erweitert sich die linke Kammer des Herzens, das Blut wird dann nicht kräftig genug abgepumpt. Bei Frauen hingegen verdickt sich der Herzmuskel, was die Entspannungsphase beeinträchtigt.

Meine Erfahrungen mit meiner Epilepsie

Tja, wo soll ich anfangen ?…also, ich heiße Jasmin und wurde 1985 geboren.

Es ist viel passiert, seitdem man bei mir feststellte, dass ich Epilepsie habe.
Seit wann ich Anfälle habe, kann man gar nicht so genau sagen, denn man hat sie nie richtig bemerkt.

Wahrscheinlich hatte ich aber schon als kleines Kind Anfälle.
Ich war immer ein fröhliches Mädchen und habe viel und gerne gelacht. Manchmal habe ich aber auch so heftig gelacht, dass ich von alleine gar nicht aufhören konnte… meine Mutter hat das dann immer “hysterische Lachanfälle” genannt.

Wir haben darüber auch mit dem Kinderarzt gesprochen, aber der meinte nur, dass ich halt ein fröhliches Mädchen sei und hat weiter keine Untersuchungen angestellt.

Da diese “Lachanfälle” auch nicht so häufig vorkamen, waren meine Eltern erst einmal beruhigt, aber als ich eines Tages auf die Terrasse lief anstatt zur Toilette, ich erbrach und irgendwie desorientiert wirkte, ging meine Mutter mit mir zu einer Neurologin.

Diese machte ein EEG, konnte aber nichts entdecken und deklarierte das Ganze als Migräneanfall.

Damit wollte sich meine Mutter aber nicht zufrieden geben und ließ mich bei einem weiteren Vorfall in einem Kinderkrankenhaus gründlich untersuchen.

Auch hier machte man ein EEG, konnte nichts entdecken und bestätigte die Diagnose “Migräne”. Es kam nicht häufig vor, aber es kam halt vor….
Eines Tages habe ich aber morgens im Bett einen Krampfanfall bekommen und meine Mutter fuhr abermals in das Kinderkrankenhaus.
Obwohl sie die Symptome genau beschrieb und eigentlich keine Zweifel hätten bestehen dürfen, glaubte man ihr nicht so recht, da das EEG wieder unauffällig war.

Man wollte sie schon als überbesorgt abstempeln.

Als ich am nächsten Tag im Krankenhaus einen Anfall bekam, dabei auch noch aus diesem hohen Krankenhausbett fiel und mir eine dicke Beule einhandelte, glaubten sie uns und ich wurde auf Timonil eingestellt. Dies war 1994.